Bereits am 12.2. hatte ich ein Gespräch mit Herrn Peters, dem Projektleiter Virtuelles Rathaus Solingen und zwei seiner Mitarbeiter. Leider konnte ich darüber bisher noch nicht berichten. Das Gespräch war für mich sehr interessant. Scheinbar tragen die Bürger nur sehr selten Wünsche an die Stadt heran, die die IT betreffen. Man fand meine Idee ganz interessant und will bei den einschlägigen Stellen (Stadtbibliothek, VHS) nachfragen, ob dort Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können. Generell hätte man wohl gerne einen Verein als Gesprächs- oder Vertragspartner, wenn man Räumlichkeiten oder andere Leistungen zur Verfügung stellt. Das habe ich bereits befürchtet. Angesichts der momentan sehr kleinen Open-Source-Community in Solingen halte ich den Aufwand für eine Vereinsgründung nicht für gerechtfertigt. Aber vielleicht wächst die Community ja.
Anstatt gute Vorsätze fürs nächste Jahr zu fassen, habe ich noch eine gute Tat im alten Jahr vollbracht. ![]()
Ich hab eine Mail an die Solinger Ratsfraktionen und unseren Oberbürgermeister, Herrn Haug, geschickt und sie auf die FLOSS-Initiative hingewiesen.
Mal sehen, wer sich im neuen Jahr als Erster meldet.
Ich habe heute zwei Thesenpapiere fertiggestellt, die sich an Kommunen bzw. kleine und mittelständische Unternehmen wenden und ihnen zeigen, welche Vorteile sie realisieren können, wenn sie FLOSS-Communities fördern.
Ich hoffe, dass sich die Stadt Solingen und einige Solinger Unternehmen mit diesen Argumenten dazu bewegen lassen, ein FLOSS-Zentrum in Solingen zu unterstützen.
Kurz vor Weihnachten darf man sich ja etwas wünschen. Also wünsche ich mir ein FLOSS-Zentrum in Solingen, einen Raum, in dem sich Open-Source-Gruppen treffen können, um Vorträge, Workshops, Seminare abzuhalten oder um sich bei Bier und Pizza über ihre Lieblingssoftware auszutauschen.
Wie sollte ein solches FLOSS-Zentrum aussehen?
- Raum mit Tischen und Sitzgelegenheiten für ca. 20 Personen
- Teeküche mit Kühlschrank, Kaffeemaschine etc.
- WLAN in den Räumlichkeiten sowie ein Breitbandzugang zum Internet
- Beamer für Präsentationen
- Eine weiße Wand bzw. Leinwand zur Projektion
- Verdunklungsmöglichkeiten
- Kabelgebundene Netzwerkanschlüsse für Personen, die nicht ins WLAN kommen
- Zahlenmäßig ausreichende Stromanschlüsse
Es wäre schön, wenn die Stadt Solingen oder ein Sponsor aus der Wirtschaft einen solchen Raum zur Verfügung stellen könnte.
